19. May 2012

Finanzierung für Auszubildende

Eine Finanzierung für Auszubildende in Form eines Kredites ist grundsätzlich möglich, aber in der Regel wird der Kredit vonseiten der Bank dann über einen Bürgen zusätzlich abgesichert.

Die Wünsche sind groß – der Geldbeutel ist klein

Junge Leute haben, gerade wenn sie in der Ausbildung sind, viele Wünsche, die sie aus eigenen Mitteln nicht finanzieren können. Egal, ob es der Führerschein ist, der gemacht werden soll, ein tolles Handy, ein Laptop oder ein PC oder eine teure Reise, sie brauchen Kredit. Da bietet es sich an, über eine Finanzierung für Auszubildende nachzudenken. Doch in der Regel besteht das Problem der relativ geringen Ausbildungsvergütung, die häufig nicht ausreichende ist, wenn ein Kreditantrag gestellt wird. Hinzukommt, dass kaum ein Auszubildender eine Garantie hat, dass der Ausbildungsbetrieb ihn nach erfolgreicher Ausbildung auch übernimmt.

Kleine Kredite sind möglich

Für Auszubildende ist es heute kein Problem, wenn sie eine Finanzierung für Auszubildende im kleinen Rahmen wollen. Wer sich im Media Markt über Finanzkauf einen PC zulegen möchte, wird den Kredit in der Regel problemlos bekommen. Anders sieht es hingegen aus, wenn es sich um größere Kreditbeträge handelt. Wer sich beispielsweise nach erfolgreich bestandener Führerscheinprüfung ein eigenes Auto zulegen möchte und dafür einen Kredit braucht, wird nicht umhinkommen, für den Kreditantrag einen Bürgen zu finden.

Die Ausbildung finanzieren

Es gibt immer mehr private Anbieter, bei denen eine Ausbildung absolviert werden kann, die dann aber nicht kostenlos ist. Hier stellt sich dann für die Auszubildenden die Frage, wie das finanziert werden soll. Für solche Fälle gibt es spezielle Bildungskredite oder BAföG, wobei BAföG den Vorteil hat, dass es nicht zurückgezahlt werden muss. Bekommt man einen Bildungskredit von der Bank, muss dieser erst getilgt werden, wenn die Ausbildung abgeschlossen ist und ein Arbeitseinkommen erzielt wird.