Nichts ist schlimmer als Mietschulden, denn wer dem Vermieter die Miete schuldig bleibt, muss damit rechnen, dass ihm die Wohnung gekündigt wird. Da liegt es nahe, dass Mietschuldner an ein Darlehen für Mietschulden denken. Der erste Weg führt dann meist zur Bank, wo dann ein Darlehen für Mietschulden beantragt wird. Meist ist es jedoch so, dass Mietschulden nicht die einzigen Schulden sind und die Bank den Kredit verwehrt.
Darlehen für Mietschulden vom Amt
Sind Mietrückstände infolge von Zahlungsproblemen entstanden, können sowohl die Kommunen als auch die Arbeitsagenturen diese Mietschulden übernehmen, um die Unterkunft der Betroffenen zu sichern und Obdachlosigkeit zu vermeiden. Selbst wenn der Vermieter schon eine Räumungsklage eingereicht hat, ist es nicht zu spät. Es gibt dafür entsprechende gesetzliche Regelungen. So können zum Beispiel für Hartz 4 Empfänger die Mietschulden übernommen werden, wenn der Leistungsträger ohnehin die Kosten für die Unterkunft trägt. Das ist immer dann der Fall, wenn die Konsequenz der Verlust der Wohnung wäre. Dabei wird den Mietschuldnern ein Darlehen gewährt, in Einzelfällen wird aber auch eine Beihilfe gezahlt.
Mietschulden bei Arbeitnehmern
Sind Personen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen in finanzielle Schwierigkeiten geraten, muss in der Regel ein anderer Weg gewählt werden, um die Mietschulden auszugleichen. Ein Kredit von der Bank ist dann eine optimale Lösung. Sind die Mietschulden noch nicht so groß, könnte ein Kleinkredit die Rettung sein. Wichtig ist hierbei jedoch, dass die Kreditwürdigkeit noch gegeben ist. Personen, die bereits eine negative Schufa haben, werden keinen Kredit bei deutschen Banken bekommen. Sie haben die Möglichkeit, sich an einen Kreditvermittler zu wenden und einen Kredit ohne Schufa zu beantragen, mit dem dann die Mietschulden getilgt werden können. Dabei muss aber bedacht werden, dass dann zukünftig neben der Miete auch die Raten aus dem Kredit zu bezahlen sind.