Wenn ein Autokredit abgelehnt wird, stürzt nicht gleich die Welt zusammen. Zuerst sollte man sich bei der Bank nach dem Grund für die Ablehnung erkundigen, um herauszufinden, ob es mögliche Alternativen gibt.
Negative Schufa – Autokredit abgelehnt
Das kommt natürlich in der Realität häufig vor, dass ein Autokredit wegen der negativen Schufa des Antragstellers abgelehnt wird. Wenn Sie keine Ahnung haben, warum die Schufa negativ ist, sollten Sie sich eine Eigenauskunft bei der Schufa anfordern. Seit April 2010 gibt es die sogar einmal im Jahr kostenlos. Aus der vorliegenden Eigenauskunft wird dann ersichtlich, was das Negative an der Schufa ist und welcher Vertragspartner die Meldung an die Schufa gegeben hat. In der Realität kommt es ziemlich häufig vor, dass falsche Eintragungen in der Schufa vermerkt sind. Diese lassen sich dann aber mit etwas Aufwand korrigieren. Zu Unrecht vermerkte Einträge werden wieder gelöscht, sodass die Schufa danach wieder in Ordnung ist.
Besteht der negative Eintrag zu recht, hat der Verbraucher nur die Möglichkeit so zu reagieren, dass die Schuld sofern vorhanden, ausgeglichen wird. Auch das wird dann entsprechend vermerkt und kann unter Umständen dazu beitragen, dass ein bereits abgelehnter Kredit letzten Endes doch noch genehmigt wird.
Die Einkommensverhältnisse lassen eine Kreditvergabe nicht zu – Autokredit abgelehnt
Häufig werden Autokreditanfragen auch abgelehnt, weil die Einkommensverhältnisse eine Kreditvergabe nicht zulassen. So haben zum Beispiel arbeitslose Kreditantragsteller der Empfänger von Hartz 4 berechtigterweise keine Chance, einen Autokredit zu bekommen. Bei den Autobanken besteht aber auch hier hin und wieder die Möglichkeit, wenn der Kreditantragsteller bereits Kunde der Bank ist, seine Verpflichtungen über Jahre hinweg pünktlich erfüllt hat und auf den Fahrzeugpreis auch noch eine ordentliche Anzahlung bringt.
Oft lohnt es sich auch, bei der Bank nachzufragen, ob der Kreditantrag eventuell mit einem Bürgen durchgehen würde.